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Meldungen aus 2017

Bundesministerin für Bildung und Forschung besucht das Projekt VIA4all

Das BMBF stellt VIA4all als Projekt des Monats unter dem Motto Lernen mit Netz und doppelten Boden vor.

Professor Bühler im Gespräch mit Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka
Professor Dr. Bühler im Gespräch mit Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka


Digitale Medien können die berufliche Bildung für Menschen mit und ohne Behinderung unterstützen. Davon konnte sich Bundesministerin Frau Prof. Dr. Johanna Wanka am 21.04.2017 in den Hannoverschen Werkstätten gGmbH selbst überzeugen. Im Rahmen ihrer Frühjahrsreise besuchte sie das Projekt VIA4all (Video Interactive & Augmented – arbeitsprozessorientiert lebenslang lernen) am Projektstandort in Hannover. Ziel des Projektes am Lehrstuhl für Rehabilitationstechnologie der TU Dortmund ist es, Arbeitsprozesse als interaktive Videos abzubilden und in binnendifferenzierte E-Learning-Szenarien für Menschen mit und ohne Behinderung einzubetten. Dabei werden an drei verschiedenen Standorten Arbeitsprozesse in den Bereichen Bau- & Nebengewerbe (GrünBau gGmBH), Hauswirtschfaft (Hannoversche Werkstätten) sowie Metall und Garten- & Landschaftsbau (Mariaberger Ausbildung & Service gGmbH) aufgenommen und entsprechende Lernvideos entwickelt.

In der Hannoverschen Werkstätten gGmbH konnte die Bundesministerin Einblicke gewinnen in die Umsetzung der arbeitsprozessorientierten E-Learning-Angebote für den hauswirtschaftlichen Dienstleistungsbereich. Als mobile Tablet-Lösung am Arbeitsplatz oder mittels fester Lernstationen sind die interaktiven Lernvideos stets verfügbar und unterstützen die Teilnehmenden im Berufsbildungsbereich Hauswirtschaft dabei, sich selbstständig und selbstgesteuert arbeitsprozessrelevantes Wissen z.B. für die Erstellung eines Rührkuchens oder die Aufbereitung der Flachwäsche anzueignen. Eine Besonderheit der Lernvideos ist, dass sie sich auf die Analyse von Blickbewegungen von Experten und Novizen im Arbeitsprozess stützen und an jenen Stellen vertiefende Informationen enthalten, an denen mittels Eye-Tracking schwierige Stellen im Arbeitsprozess identifiziert wurden. Die Bundesministerin hatte Gelegenheit, sowohl die Lernszenarien zu testen und mit den Teilnehmenden darüber ins Gespräch zu kommen, als auch mit den Projektverantwortlichen Bedeutung und Perspektiven der Digitalen Medien für eine inklusive berufliche Bildung zu diskutieren.

Link zur Seite des BMBF

Link zur Frühjahrsreise: Zukunft der Jugend - Berufliche Bildung 2017