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An-Institut

Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB)

Logo des FTB "Lösungen für alle - individuelle Lösungen für jeden" lautet der Grundsatz des neuen An-Instituts an der Technischen Universität Dortmund: Das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) ist seit September 2005 als wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule anerkannt. Die Institution hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch technische Innovationen das Leben von Menschen mit Behinderung und alten Menschen zu vereinfachen.

Logo Volmarstein, die evangelische Stiftung Und das ist ein ungewöhnlicher Ansatz, denn bisher waren die Bedürfnisse dieser Gruppe nur begrenzt Anlass für technische Neuerungen. Um diesen Zustand umzukehren, wurde das FTB 1991 in der Evangelischen Stiftung Volmarstein gegründet. Das Institut versteht sich in erster Linie als Partner der betroffenen Menschen, aber auch die Zusammenarbeit mit Kostenträgern, Herstellern und anderen Institutionen ist ein wichtiger Teil der Tätigkeit. So führt das FTB verschiedene Forschungsprojekte zu Themen wie Computerhilfen, Mobilität oder Telekommunikation durch. Aber auch konkreter Service und Dienstleistungen sind im Portfolio des Instituts enthalten: beispielsweise werden Beratungen zum Umgang mit dem Computer oder zum Gebrauch von Hilfsmitteln angeboten.

Zustande gekommen ist die Kooperation durch das verstärkte Interesse der Fakultät für Rehabilitationswissenschaften an der technologischen Innovation im Interesse von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen. Die Einrichtung des Lehrstuhls für Rehabilitationstechnologie im letzten Jahr schuf die Grundlage für die Zusammenarbeit mit dem FTB; Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Christian Bühler nimmt außerdem die Aufgaben der Institutsleitung am FTB wahr. 

Foto des Labor- und Testzentrums des FTB Während die Universität ihren Schwerpunkt auf der Relevanz der Technologie im Bezug auf das pädagogische Handeln legt und daraus innovative Konzepte ableitet, geht das FTB von der praktischen Erfahrung der Evangelischen Stiftung Volmarstein mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen aus. Eine Zusammenarbeit mit weiteren Fachbereichen der Technischen Universität Dortmund, etwa den Ingenieurwissenschaften und der Informatik wird angestrebt. In dieser Komplementarität wurden bereits Projekte im Bereich der Barrierefreiheit und der Entwicklung von technischen Hilfen gemeinsam begonnen. Auch in der Lehre werden die Infrastruktur und Projekte von FTB und Universität zukünftig praxisorientierte Impulse setzen.

Eine Besonderheit des FTB ist, dass es nun gemeinsames An-Institut der Technischen Universität Dortmund und der FernUniversität in Hagen ist. Beide Universitäten kooperieren mit dem FTB, weil der Technikeinsatz im Zusammenhang mit Behinderung und Alter ein zunehmend wichtiges Aufgabenfeld ist, das einen stark interdisziplinären und intersektoriellen Ansatz erfordert. In diesem Dreieck wird ein inhaltlicher Schwerpunkt in der NRW-Hochschullandschaft aufgebaut.